Ziele erreichen in Erfurt – Members Friday – Sabrina

Ziele erreichen SabrinaMoin Erfurt!

Ich heiße Sabrina (34) und bin seit Oktober 2014 in der Stadt.

Und seit November 2014 in der KRABA. Wie das kam? Nun ja, mein Mann hatte zwei Monate Vorsprung. Als ich einzog, war er mit dem Einsteigerkurs fast fertig und schon #totalkraba. Ich hingegen fuhr mit angezogener Handbremse durch den Nordpark: Die eine Hälfte des Monats arbeitete ich mich bei einem Umweltverband in mein neues Projekt ein. Die andere Monatshälfte verbrachte ich an der Uni Greifswald, um meine vorherige Aufgabe in einer Forschungsgruppe für sozial-ökologische Innovationen ordentlich zu übergeben. Daneben taumelte ich zwischen der Freude über das Ende der Wochenendbeziehung und dem Heimweh nach den alten Freunden hin und her.

Sportlich hieß das: Heute Entdeckungslust auf Langlaufskiern, morgen wieder Sehnsucht nach Futsal und Volleyball am Ostseestrand. Ein Teamsport kam im Umzugstrubel erst einmal nicht infrage. Yoga war mir für einen Neuanfang zu in sich gekehrt. Und die KRABA? Naja, mehr Zeit zu zweit stand ja auf der Haben-Seite des Umzugs nach Erfurt, und der Soundtrack war auch nicht schlecht…

Ich hockte also mit einer 10er-Karte in der Tasche als seltener Zaungast auf der Klimmzugstange, statt mittendrin mitzumischen. Doch dann geriet plötzlich noch einmal alles in Bewegung. Ich zog in ein eigenes Projektbüro, das Startsignal für weitere Aufgaben in Thüringen und für einen längeren Arbeitsvertrag.

Die KRABA Erfurt zog ebenfalls um – und gab in der Übergangszeit einen Ausblick auf das Kommende: In kleiner Runde trafen sich Leute mit der gleichen Trainingsphilosophie im Kaminzimmer einer Altbauvilla und übten sich kollegial im Optimieren des eigenen Bewegungsradius: Teamsport auf dem Weg zu individuellen Zielen.

Als neues Werkzeug legte Sebastian uns Biofeedback in den Trainingskoffer. Es hebt die Signale des Körpers in den Chefsessel des Übungsaufbaus. Und plötzlich beginnt das KRABA Motto #bettereveryday auch in meinem Leben zu wirken. Das Hören auf den eigenen Körper ist dabei eine echte Herausforderung. Meist meldet ein Teil ja klar und deutlich: Streck dich mal, beweg dich mal, setz dich gerade hin, wir brauchen mehr Platz! Und die Antwort aus der anderen Ecke folgt prompt und umso lauter: Nicht schon wieder, nicht so lange, hej, das hast du Jahre nicht verlangt, das geht jetzt nicht! Dieses Stimmengewirr habe ich ganz gut zu ignorieren gelernt.

Das Biofeedback hat mir die Stöpsel aus den Ohren gezogen und nimmt mir beim Marsch gegen die Blockaden den Vorschlaghammer aus der Hand. Ich kann meiner Schulterblattmuskulatur und meinen Knien ihre Instabilität nachsehen und – mit kompetenter Anleitung – die Übungen wählen, die mein Körper als hilfreiches Gegenmittel einstuft.

Das große Ziel? Dass auf den Vorschlag, aufrecht und stark durch den Alltag zu schreiten, aus dem Inneren ein leises Lachen kommt. Und der Gegenvorschlag, vielleicht doch den ein oder anderen Klimmzug oder Handstand einzubauen. Gegen die Langeweile, für #totalkraba.

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