Mobility und Joint Prep Method Seminar mit Michael Schaller aus Berlin

Wie du schnell deine Beweglichkeit verbesserst und die neuen Bewegungsumfänge kontrollierst, mit Mobility Übungen und effektiven Methoden zur Joint Prep (Gelenk Vorbereitung), lernten die Teilnehmer letztes Wochenende beim Berliner Personal Trainer und Bewegungsspezialisten Michael Schaller.

Das Thema Beweglichkeit und Stabilität ist, durch unseren einseitigen Alltag und auf Grund von Bewegungsmangel, wichtiger als je zuvor.

Doch nicht nur für einen verletzungsfreien Alltag ist es wichtig. Auch fürs Krafttraining.

Du trainierst effektiver und sicherer, wenn du stabile und bewegliche Gelenke hast. Neben der Tatsache, dass Michael ein guter Freund ist, war dies der Hauptgrund ihn und sein Wissen in die Kraft- und Bewegungsakademie nach Erfurt zu holen.

Michael lernt bei den besten Trainern der Welt und ist selbst ein Ausnahmeathlet. Am Ende des Artikels findest du die Links zu seinen Seiten. Dort kannst du dir selbst ein Bild von ihm machen.

Inhalt des Seminars waren die je drei effektivsten „Loaded Stretching“ Übungen zur Mobilisation und Vorbereitung zu den folgenden Gelenken: 

  • Handgelenk
  • Schultergelenk
  • Wirbelsäule
  • Hüfte
  • Knie
  • Sprunggelenk

Dazu gab es jede Menge Ausflüge und Zusatzinformationen zum Beweglichkeits- und Krafttraining im Allgemeinen.

Als Trainer der Kraba Erfurt beschäftigen wir uns seit Jahren mit Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit, Stabilität und Kraft. Umso erstaunter waren wir, dass jede Menge Neues für uns dabei war. Nicht nur für uns. Auch für die Teilnehmer. Unter ihnen Physiotherapeuten und Krafttrainer mit jahrelanger Erfahrung.

Einmal mehr zeigte sich wie wichtig es ist sich stetig weiterzubilden. 

Die ersten Übungen zu den Handgelenken machten deutlich, wie stiefmütterlich dieser Bereich des Körpers behandelt wird. Griffkrafttraining ist ein wichtiger Teil in den Einheiten der Kraba Erfurt. Vor allen die Vorbereitung der Handgelenke auf intensives Training und die Verbesserung der Beweglichkeit kommt jedoch oft zu kurz. Mit den Übungen sind wir nun optimal aufgestellt.

Die Schulter hat im Krafttraining einen eigenen Stellenwert. Kein Gelenk macht so oft Probleme wie die Schulter. Die Schulter und alles was dazu gehört ist komplex. Michael bewies, dass es nicht komplex sein muss sie aufs Training vorzubereiten. Die Übungen und Bewegungen waren gezielt, einfach und zogen jeden Bereich mit ein der für ein bewegliches und stabiles Schultergelenk wichtig ist.

Es ist spannend zu beobachten wie drei Übungen reichen, um die gesamte Wirbelsäule auf den Alltag und die Belastung des Trainings vorzubereiten. Es zu spüren, ist noch aufregender. An dieser Stelle wurde uns und den Teilnehmern endgültig klar, dass Loaded Stretching auch Training ist. Du musst dich konzentrieren, um die richtige Position und Bewegung zu finden. Zum Glück konnte Michael jede Bewegung perfekt vorzeigen. Und er erklärte, wie die Bewegungen leichter und schwerer gemacht werden können. So war für jeden die passende Schwierigkeitsstufe dabei.

Bei der Hüfte ist es ein wenig wie bei der Schulter. Sie macht den meisten von uns zu schaffen. Stundenlanges Sitzen sei Dank. Dabei ist es gar nicht so sehr die Hüfte die wir spüren. Es ist der untere Rücken. Die wenigsten suchen jedoch die Ursache für Rückenschmerzen bei der Hüfte. Hier muss ich eine Übung herausnehmen. Den Diagonal Stretch. Allein für diese Übung hat sich das Seminar gelohnt. Ich kannte die Übung bereits jedoch habe ich sie nie so richtig verstanden. Michael hat perfekt erklärt worauf es ankommt und wie du die Position einnehmen musst, um 100 Prozent davon zu profitieren.

Bei den Knien denken die meisten nicht sofort an Mobilisation. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Umso mehr Erwartungen hatte ich an diesen Teil des Seminars. Und auch hier wurden wir nicht enttäuscht. Natürlich ging es wieder einmal nicht nur um Beweglichkeit. Es ging auch wieder um Stabilität und vor allen um Kontrolle von Bewegung. An dieser Stelle ist mir aufgefallen, dass ich manche Positionen zu selten einnehme obwohl mein Körper in der Lage dazu ist. Kein Wunder, dass Verletzungen der Knie allgegenwärtig und fast schon die Regel sind. Nicht nur bei Sportlern. Auch bei Alltagsathleten. Wir meiden Positionen, weil sie uns komisch oder gefährlich vorkommen und wenn das Leben uns plötzlich zwingt diese Positionen einzunehmen, sind wir nicht vorbereitet. Hier hatte ich meine größten Aha-Momente.

Die Sprunggelenke rundeten das Seminar ab. Auch hier war es wieder wie bei den Knien. Positionen die sich anfangs ungewohnt und irgendwie falsch anfühlen jedoch sofort einen spürbaren Effekt haben. Ein Rausch an Rückmeldungen für den Körper. Propriozeption vom Feinsten. An dieser Stelle befand sich mein Körper im siebten Himmel. Etwas erschöpft aber glücklich. Die Stimmung im Seminar hatte hier ihren Höhepunkt. Alle lachten und hatten sichtlich Spaß an den neuen Bewegungen.

Das Fazit des Seminars: 

  • Bewege deinen Körper.
  • Belaste ihn.
  • Nutze alle Ebenen, Achsen und Positionen.
  • Lerne deinen Körper über volle Bewegungsumfänge zu kontrollieren.
  • Weniger ist wieder einmal mehr.
  • Stellst du Michael eine Frage resultiert das in vielen, neuen und faszinierenden Bewegungen und Positionen (Insider).

Hier sind die Links zu Michael. Wenn du die Gelegenheit hast bei ihm zu lernen, nutze sie! 

Hier findest du weitere Bilder vom Mobility und Joint Prep Method Seminar mit Michael Schaller aus Berlin:

Bilder vom Seminar

Artikel von Michael zu einigen der Übungen aus dem Seminar:

5 effektive Dehnübungen um dein Krafttraining zu verbessern

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